kommt 2012. Muss es ja, schließlich haben sie das ja im Kino gesagt. Und das Beste ist, dort haben sie auch schon gleich gezeigt, wie das Ganze ablaufen wird.
Diese Meinung haben wir jetzt schon häufiger gehört; und uns gewundert wie medien-gläubig viele sind. Die höchste Instanz, die absolute Glaubwürdigkeit: was sonst, wenn nicht das Fernsehen - erschreckend!
... von Yegros
kam noch nicht. Aber zumindest das Ende unserer Zeit dort. Am ersten Feburar kam ein großer Laster in den wir unsere gar nicht so großen sieben Sachen geladen haben um in die neue "Heimat" (diesen Anführungsstrichen ist große Bedeutung beizumessen!) aufzubrechen.
Ciudad del Este soll wohl die zweitgrößte Stadt Paraguays sein. Falls das so ist, dann ist sie es noch nicht lange. Erst die Tage wurde das 53 jährige Stadtjubiläum begangen. Dem schnellen Wachstum entsprechend trifft man hier auf völlig unzureichende Organisation, (Infra-)struktur, Sauberkeit, Sicherheit. Ebenfalls Fehlanzeige für kulturellen und geschichtlichen Reichtum.
Die vielen Menschen sind hier nicht wegen des schönen Lebens, sondern meistens aus reinem Pragmatismus. Hier gibt es Arbeit, Geld, viele Möglichkeiten. Was einerseits ein Fluch ist, stellt gleichzeitig den Grund für unseren, auf den ersten Blick völlig unsinnig erscheinenden, Umzug dar. Viele Menschen, das heisst auch: eine große Versammlung. Das waren auch schon die Gründe.
Vor einigen Tagen frühmorgens: im Flur eine leibhaftige Vogelspinne. In Abwägungvon Tierliebe und Liebe zur Ehefrau hat die Spinne leider den Kürzeren gezogen bevor die Kamera parat war. Aber die nächste wird abgelichtet.
Die letzte Woche in Yegros hatten wir Besuch von Natascha und Flo, die wir schon aus Deutschland kennen, und die nun im Chaco wohnen. Schön war das.
Ein paar Abschiedsimpressionen aus Yegros:
Eine Bananenblüte.
Ein typisches Haus im ländlichen Gebiet.
Das Kind einer Bekannten; Haarschnitt made by Mutti.
Die häufigsten Verkehrsteilnehmer in der Gegend neben einer Kirche.
Elektroinstallation Marke Eigenbau. Viele Stecker passen nicht in die üblichen Dosen. Da muss man sich mit Adaptern, Isolierband, Draht und Korken behelfen um den Kontakt herzustellen.
Natascha und Flo zu Besuch.
Mittagspause mit Auto, Schaf und Landschaft.
Noch was von hier:
Friseur bei Nacht.
Unser Hund. Den haben wir zum Haus gleich dazu gemietet (das ist als Malus, nicht als Bonus zu verstehen). Er hört auf den sympathischen Namen Betoben (das ist paraguayisch für Beethoven).